Pur-Edition
Damast pur
Der Stahl steht für sich. Ohne Edelmetalleinlage bleibt die gesamte Aufmerksamkeit auf seiner Struktur.
Zur Pur-Edition
Ringwissen aus meiner Werkstatt
Ein Name. Ein Material. Dein Charakter.
Was unterscheidet einen Sonnensturmkönig von einem Mondrosenfürsten? Hier erfährst du, was die Namen meiner Damastringe bedeuten – und wie aus geschichtetem Stahl, einer markanten Maserung und deiner Wunschform ein persönlicher Ring wird.
Du möchtest dir erst einmal die Ringe ansehen?
Direkt zum Shop
Der Name erzählt vom Ring
Meine Ringnamen folgen einem System: Die Materialfamilie kommt zuerst, dann die Maserung, zum Schluss die Außenform. Du kannst einen Namen also lesen wie eine kleine Beschreibung des Rings.
Das Edelmetall
Der erste Namensbaustein steht für das eingearbeitete Edelmetall. „Sonnen“ bedeutet: Damast mit einer Einlage aus Gold.
Das Muster
Torsionsdamast mit bewegten Linien, kleinen Augen und sternartigen Strukturen. Diese lebendige Maserung heißt bei mir „Sturm“.
Die Ringform
Der letzte Namensbaustein beschreibt das Design des Rings. „König“ steht für eine leicht gewölbte Außenfläche mit einem einzelnen seitlichen Kragen.
Ringbreite, Kragenbreite und Proportionen legen wir passend zu deiner Hand und deinem Geschmack fest.
Die Materialfamilien
Die Maserung macht jeden Ring unverwechselbar. Die Einlage bestimmt den Kontrast dazu: purer Stahl, helles Silber, warmes Gold oder graues Palladium.
Pur-Edition
Der Stahl steht für sich. Ohne Edelmetalleinlage bleibt die gesamte Aufmerksamkeit auf seiner Struktur.
Zur Pur-EditionMond-Edition
935er Silber bringt einen hellen Gegenpol zum dunklen Damast. Im Namen erkennst du diese Familie an „Mond“.
Zur Mond-EditionSonnen-Edition
Eine warme, kräftige Kombination. „Sonnen“ steht für die Goldeinlage – etwa aus 750er Gelbgold oder mit dem Farbton von Rotgold.
Zur Sonnen-EditionPalladium-Edition
500er Palladium ergänzt den Stahl mit einem zurückhaltenden grauen Metallton. Im Ringnamen begegnet dir dafür „Grau“.
Zur Palladium-EditionDie Einlage ist ein eigener, massiver Ring aus dem gewählten Edelmetall. Ich passe ihn in den Damast ein, bis beide Teile sauber ineinander übergehen. Der Aufbau ist damit Teil des Rings und keine aufgetragene Beschichtung.
Das helle oder warme Metall setzt einen bewussten Kontrast zur Stahlstruktur. Wie viel davon sichtbar wird, hängt auch von der gewählten Außenform und den Proportionen ab.
Metall. Technik. Handwerk.
Damaszenerstahl besteht aus miteinander verschweißten Lagen aus zwei unterschiedlichen Stahlsorten. Bei meinem Damast entstehen durch wiederholtes Schmieden und Falten ungefähr 300 Lagen. Erst ihre Anordnung und Bearbeitung ergeben die spätere Maserung.
Die sichtbaren Linien gehören zum Material. Sie sind kein aufgedrucktes Muster.
Aus zwei Stahlsorten wird ein Paket aufgebaut und im Schmiedefeuer verschweißt. Durch Falten und erneutes Ausschmieden wächst die Zahl der Lagen. Wie das Paket danach geformt, verdreht oder geprägt wird, beeinflusst die Zeichnung im fertigen Ring.
Die Stahlsorten reagieren beim Ätzen unterschiedlich. Nach der mechanischen Bearbeitung und dem Polieren macht ein Säurebad diesen Unterschied sichtbar. So entstehen der Kontrast und das feine Relief der Maserung.
Der Verlauf der Lagen ist nie völlig identisch. Deshalb unterscheiden sich auch zwei Ringe mit derselben Maserungsart im Detail.
Ich arbeite den Ring aus einem massiven Damastbarren heraus. Er entsteht aus Vollmaterial und hat keine Fügestelle wie ein zum Ring gebogener Streifen. Auch die Edelmetalleinlagen werden als nahtlose Ringe eingepasst.
Der Damast wird gehärtet; bei meinen Ringen liegt die Härte bei etwa 62 HRC. Das ist ein technischer Härtewert des Stahls. Die Härtung gehört ebenso zur Fertigung wie die präzise Formgebung und die abschließende Oberflächenbearbeitung.
Die Zeichnung des Stahls
Zwei Grundrichtungen, zwei unterschiedliche Wirkungen. Die Maserung wählst du unabhängig von der Edelmetalleinlage und der Außenform.
Torsionsdamast mit fließenden Linien, Augen und sternartigen Details. Die Zeichnung wirkt lebendig und bewegt.
Das geschichtete Stahlpaket wird in sich verdreht und anschließend weiter ausgeschmiedet. Diese Torsion verändert den Verlauf der Lagen. Beim Bearbeiten der Ringfläche werden die charakteristischen Strukturen sichtbar.
Rosendamast mit kreisförmigen, blütenähnlichen Strukturen. Die Maserung setzt weichere, rundere Akzente.
In das geschichtete Material werden halbkugelförmige Vertiefungen geprägt. Beim anschließenden Planschleifen werden die verformten Lagen angeschnitten – daraus entsteht die typische kreisförmige Zeichnung.
Das Profil macht den Unterschied
Der letzte Teil des Namens beschreibt die Außenform. Ein „Kragen“ meint den seitlichen Rand am Ring. Ob gewölbt, flach oder mit klaren Ecken: Die Form verändert die Wirkung der Maserung und der Einlage.

Zwei Kragen und eine leicht gewölbte Außenfläche.

Ein Kragen und eine leicht gewölbte Außenfläche.

Ohne Kragen, mit einer leicht gewölbten Außenfläche.

Ein Mittelstreifen aus Edelmetall, eingefasst von Damast auf beiden Seiten.

Ohne Kragen, mit einer flachen Außenfläche.

Viereckige Grundform mit halbrunden Außenflächen.
Ein Ring soll zu deiner Hand passen und sich im Alltag gut anfühlen. Deshalb betrachten wir Breite, Profil und die sichtbaren Metallanteile gemeinsam. Die Beispiele geben dir eine Richtung; die endgültigen Proportionen stimmen wir persönlich ab.
Das Namenssystem hilft dir, deine Wünsche zu beschreiben: etwa eine Silbereinlage aus der Mond-Edition, die Maserung Rosen und die Form König. Welche Ausführung für deinen Ring passt, klären wir gemeinsam – einschließlich Größe, Breite und Details.
Direkt mit dem Menschen sprechen, der deinen Ring fertigt
Ich bin Dirk. Metall und präzise Technik sind meine Leidenschaft. Wenn du schon eine Vorstellung hast oder noch zwischen zwei Möglichkeiten schwankst, finden wir gemeinsam die passende Richtung für deinen Ring.